Praktische Tipps für eine alltagstaugliche Badezimmereinrichtung

Design und Hochglanzoberflächen sind ja schön und gut – doch was hat im Alltag tatsächlich seine Daseinsberechtigung? Durch sorgfältige Planung und praktische Einrichtung wird das Badezimmer alltags- und sogar familientauglich.

#1 Ordnung ist das halbe Leben

Nicht jeder freie Zentimeter sollte mit Duschgel, Shampoo und Zahnpastatuben zugepflastert werden. Stattdessen findet alles in Schubladeneinsätzen, Kästen oder Körben Platz, die darüber hinaus noch äußerst dekorativ sein können.

Elektrogeräte wie Föhn oder Glätteisen sollten auf jeden Fall außer Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Eigene Wandhalterungen sorgen dafür, dass sie für Erwachsene aber jederzeit griffbereit sind.

#2 Mach Platz!

Praktische Badezimmereinrichtung
Eine alltagstaugliche Badeinrichtung kann auch heißen, den Raum offen, hell und freundlich zu gestalten.

Bei der Planung eines neuen Badezimmers spielt Platz eine unglaublich große Rolle für die Alltagstauglichkeit. Wie viele Leute werden sich zu den Stoßzeiten, das heißt vor allem in der Früh, zeitgleich im Badezimmer aufhalten? Unter Umständen kann es sich als zeit- und nervenschonend erweisen, von Anfang an zwei Waschbecken einzubauen.

Genügend Stauraum ist das A und O in jedem Badezimmer, das den Alltagstest bestehen soll. Geschlossene Schränke heißt das Zauberwort, hinter dem Chaos schnell verschwinden kann. Zusätzliche Ablagefläche bietet übrigens ein breiter Wannenrand, auf dem man auch zum Zähneputzen Platz nehmen kann.

Gerade in kleinen Badezimmern heißt es, Kombinationsgabe an den Tag zu legen. Statt zum Beispiel einem Wäschetrockner und einer Waschmaschine erweist sich hierfür ein Kombi-Modell als äußerst praktisch. Gleiches gilt für Schrank und Bad-Spiegel: Ein moderner Badezimmer Spiegelschrank ist praktisch und erweißt sich hierfür ebenfalls als reinstes Platzwunder.

#3 Sicher ist sicher

Alltagstauglich bedeutet auch, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Nur wenn man aus der Dusche steigen kann, ohne auf dem Boden auszurutschen, kann man davon sprechen, dass das Badezimmer alles und jederzeit mitmacht.

Sicheres Badezimmer
Sollte sich der Badezimmer-Boden als rutschig erweisen, können Antirutsch-Matten Abhilfe verschaffen.

Antirutschmatten für Badewanne und Dusche sind insbesondere dann wichtig, wenn Kinder im Haushalt leben, aber auch Erwachsene rutschen viel zu schnell einmal weg. Auf dem Fliesenboden sollte zusätzlich ein Badezimmerteppich liegen.

Thermostate mit maximaler Wassertemperatur schützen vor Verbrennungen, offene Steckdosen sollten mit einer Kindersicherung versehen werden. Lampen im Badezimmer sollen nicht nur schön aussehen und zweckmäßig sein, sondern vor allem sicher. Für den Nassbereich sind Lampen mit einer sogenannten IP-Klassifizierung vorgesehen. Für Badewanne oder Dusche ist das IP 67, ansonsten IP 44.

#4 Pflegeleicht

Was nutzt das schönste Bad, wenn man sich jedes Mal beim Putzen maßlos darüber ärgern muss? Badfliesen mit Mattbeschichtung oder rauer Oberfläche in Mosaik- oder Marmor-Optik verzeihen so manchen Wasserspritzer oder auch die ein oder andere Kalkablagerung.

Hängeschränke und an der Wand befestigte Toiletten und Waschtische ermöglichen leichtes Aufwischen von kleinen Wasserpfützen. Zusätzlich sammelt sich so weniger Staub. Gerade bei Fußbodenheizung eine gute Wahl.