Schlafen mit Allergien – So optimierst du dein Schlafzimmer

Daunenkissen
Mit den richtigen Tricks kann man trotz Allergien erholsam Schlafen

Du musst ständig niesen oder schniefst, was das Zeug hält, wenn du zu Hause und vor allem im Schlafzimmer bist? Dann ist es vielleicht an der Zeit dein Schlafzimmer von Allergenen und anderen Reizstoffen zu befreien.

Allergische Rhinitis tritt auf, wenn ein allergischer Patient Allergene in der Luft einatmet, die die Nasenwege irritieren und entzünden. Typische Allergene sind dabei Hausstaubmilben, Pollen, Tierhaare oder Schimmel.

Bist du allergisch gegen eines dieser Dinge, lösen diese Partikel die Ausschüttung einer Chemikalie im Körper aus, was zu einer verstopften Nase, Niesen oder tränenden Augen führen kann. Oft wirken sich diese Symptome leider auch auf das Schlafen aus.

Allergien beeinflussen deinen Schlaf

Du leidest deshalb an einer schlechten Schlafqualität und fühlst dich untertags oft müde und antriebslos. Damit ist jetzt Schluss!

Immerhin ist das Schlafzimmer der Ort, an dem du am meisten Zeit verbringst. Im Idealfall nämlich zwischen 7 und 9 Stunden jede Nacht. Deshalb ist es weise, das Schlafzimmer in eine allergiefreie Zone zu verwandeln. So kannst du freier atmen und hoffentlich gut schlafen.

4 Tipps, wie du dein Schlafzimmer “allergiesicher” machst

1. Reinige das Schlafzimmer regelmäßig

Sauberkeit ist sehr wichtig, wenn du deine Allergie bekämpfen willst. Putze den Boden im Schlafzimmer mindest einmal pro Woche mit einem Staubsauger, der über einen HEPA-Filter verfügt. Besonders wenn du viele Teppichböden oder Haustiere hast, ist dieser Punkt sehr wichtig!

Noch besser wäre es allerdings den Teppichboden zu ersetzen und durch Hartholz Böden zu ersetzen. Hier kannst du kleine Teppiche verwenden, die du leicht in der Waschmaschine reinigen kannst. Außerdem lässt sich der Boden so auch leichter nass wischen.

2. Schütze dein Bett und alles was dazu gehört!

Besonders wichtig für deinen Schlafqualität ist eine richtig gute Allergiker Bettwäsche. Verwende am besten hypoallergene, fein gewebte Encasings für die Matratze, die Bettdecken und die Kopfkissen. So kannst du das Wachstum von Hausstaubmilben und Schimmelpilzen eindämmen.

Zudem solltest du die Überzüge einmal pro Woche in heißem Wasser waschen (und am besten im Anschluss trocknen). Achte auch darauf, dass dein Haustier es sich nicht im Bett bequem macht. Tierhaare (und besonders alles, was sich hier festsetzt) können andere Allergien triggern.

3. Sag Staubfängern den Kampf an!

All die Bücher, Zeitschriften und Kleidungsstücke, die vielleicht gerade in deinem Schlafzimmer herumliegen, sind Staubmagnete. Du solltest sie entweder in einem anderen Raum aufbewahren oder zumindest in einen Schrank stellen, wenn du sie gerade nicht benötigst.

Tipp: Hast du die Wahl, entscheide dich im Schlafzimmer besser für eine verschließbare Aufbewahrung! Am besten also Schränke mit Türen oder Schubladen.

4. Dusche, bevor du ins Bett gehst

Nachdem du Zeit im Freien verbracht hast spring besser noch rasch unter die Dusche, bevor du schlafen gehst. Sonst bringst du Pollen oder andere Allergene mit ins Bett.

In manchen Fällen ist es sogar empfehlenswert die Haare zu waschen und gut zu trocknen. Denn auch im Polster kann sich mit der Zeit aufgrund der Feuchtigkeit Schimmel bilden.