Naturmatratzen: Warum sich ein Umstieg auf natürliche Materialien lohnt

Immer mehr Menschen entscheiden sich aus gesundheitlichen Gründen dafür, auf naturnahen Betten aus Massivholz zu schlafen. Dies ist zwar ein hervorragender Trend, allerdings nützt ein natürliches Eichenholzbett nicht allzu viel, wenn Sie dabei noch auf einer Federkernmatratze schlafen. Setzen Sie stattdessen auch bei der Matratze auf natürliche Materialien. Hier erfahren Sie, was Sie über Naturmatratzen wissen müssen.

Darum sind Naturmatratzen besser

Naturmatratze
Naturmatratzen kommen ohne Metallteile, wie Federkerne aus!

Naturmatratzen werden ausschließlich aus natürlichen, biologisch unbedenklichen Materialien händisch gefertigt. Massenproduktion ist hier ein Fremdwort. Dadurch, dass in Naturmatratzen keinerlei Metallteile vorkommen, wird Ihr Schlaf nicht durch die elektromagnetische Strahlung belastet und Sie können beruhigt in den Schlaf sinken.

Welche Naturmatratzen gibt es?

Nun wollen wir Ihnen die verschiedenen Materialien, die für Matratzen verwendet werden, vorstellen. Meist bestehen die Matratzen aus Kombinationen dieser Rohstoffe, doch wir möchten Ihnen die einzelnen Vorteile genauer erläutern.

Schurwolle: Schurwolle hat perfekte wärmeregulierende Eigenschaften. Sie wird im Bezug mancher Naturmatratzen versteppt und sorgt dort für ein trockenes, wohlig warmes Schlafgefühl. Im Sommer sorgt die Schurwolle für eine nicht zu heiße Nacht.

Naturmatratze Kokos
Kokos überzeugt mit einem sehr geringen Eicgengewicht.

Kokos: Kokosfasern haben ein sehr geringes Eigengewicht, aber eine ausgesprochen hohe Elastizität und eine sensationelle Bruchfestigkeit.

Naturmatratzen mit einem Kern aus Kokosfasern sind zudem sehr atmungsaktiv und widerstandsfähig gegenüber Nässe. Zudem ist Kokos selbstreinigend und hat ausgleichende, klimatisierende Eigenschaften.

Rosshaar: Rosshaar im Kern sorgt für ein dumpferes Liegegefühl, mindert aber keinesfalls die Punktelastizität. Matratzen mit Rosshaar überzeugen durch ihre Formstabilität und Anschmiegsamkeit sowie durch optimalen Feuchtigkeitsabtransport.

Naturlatex: Latex wird aus der Milch des Gummibaums gewonnen. Zu seinen Vorteilen gehört eine hohe Punktelastizität, wodurch die Matratzen sich optimal an Ihre Körperkonturen anpassen und für eine perfekte Druckentlastung sorgen. Dennoch sind sie sehr formstabil und wenig anfällig für Muldenbildungen. Des Weiteren besitzt Naturlatex eine antiseptische Wirkung und hält dadurch ungebetene Gäste wie Milben fern.

Darauf müssen Sie beim Kauf achten

Bei der Wahl Ihrer neuen Naturmatratze kommt es ausschließlich auf Ihre eigenen Bedürfnisse an. Sie sollten sich daher im Vorhinein folgende Fragen stellen:

  • Wie weich oder hart soll die Matratze sein?
  • Müssen Sie auf körperliche Beschwerden Rücksicht nehmen?
  • Wie ist Ihr Wärmebedürfnis im Bett?
  • Haben Sie Allergien, auf die Sie achten müssen?
  • Wie wichtig ist Ihnen Punktelastizität?
  • Schlafen Sie auf dem Rücken, der Seite oder dem Bauch?

Wenn Sie unter einer Allergie gegen Tierhaare leiden, verzagen Sie nicht. Die Rosshaare werden so sauber gewaschen und gedämpft, dass alle Weich-Eiweißteilchen entfernt werden, die Allergien auslösen. Auch Kokos und Naturlatex bilden hier hervorragende Alternativen. Vor allem, wenn Sie auf der Seite schlafen, ist Punktelastizität sinnvoll, weshalb auch hier der Naturlatex empfehlenswert ist. Rücken- und Bauchschläfer hingegen schätzen Rosshaarmatratzen besonders.

Für jeden Menschen gibt es die perfekte Matratze und es muss definitiv kein Federkern enthalten sein. Es gibt schließlich hervorragende Alternativen aus natürlichen Materialien, die biologisch unbedenklich sind und keine Metallteilchen enthalten, die Ihren Schlaf stören könnten. Wenn Sie sich also nach einem wohligen, natürlichen Schlafgefühl sehnen, sind Naturmatratzen eine perfekte Wahl. Noch besser wird’s in Kombination mit einem metallfreien Massivholzbett.

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